Netzwerke: Mobilität

Das intermodale Mobilitätsprojekt regiomove der TechnologieRegion Karlsruhe hat es unter die Top 3-Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis geschafft.

Regiomove mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

Die TechnologieRegion Karlsruhe ist mit dem Pilotprojekt „regiomove“ auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität. Das Ziel: Das bestehende Verkehrsangebot Karlsruhes mit dem des Umlandes und damit die ganze Region Mittlerer Oberrhein zu vernetzen. Egal ob Bahn, Bus, Leihfahrrad oder Carsharing. Egal ob ländlich oder urban, sie alle werden in ein Netz integriert.  Projektpartner des Leuchtturmprojekts regiomove sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, das FZI Forschungszentrum Informatik, die raumobil GmbH, die PTV Group, die INIT GmbH, stadtmobil, der Regionalverband Mittlerer Oberrhein, der Landkreis Rastatt sowie die Stadt Karlsruhe.

Nun hat es regiomove unter die Top 3-Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis geschafft bei dem das Mobilitätsprojekt mit dem Sonderpreis für Digitalisierung (Kategorie Forschung) ausgezeichnet wurde. Projektleiter Dr. Frank Pagel vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) nahm die Auszeichnung stellvertretend für das ganze regiomove-Team entgegen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wurde zum elften Mal Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung prämiert. Im Mittelpunkt der Preisverleihung standen die Akteure und Projekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „regiomove verfolgt einen regionalen Ansatz und kombiniert digitale und physische Vernetzung, um eine effiziente und klimafreundliche Form der Mobilität voranzubringen“. regiomove setzt dabei auf die großen weltweiten Entwicklungstrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die gleichnamige App wird ab Frühjahr 2020 Alternativen zum rein privaten Personenverkehr in Karlsruhe als Demoversion angeboten.